Veröffentlicht am 01. Januar 2022.

2022 Targets : Weniger ist mehr

Um das Jahr richtig zu starten, holen wir direkt unsere Pläne für 2022 raus. Spoiler Alert: Wir machen genau das, was wir immer machen, nur weniger, dafür besser.

Aber lasst uns von vorne anfangen:

Ja, wir kaufen zu viele Wegwerfklamotten.

Ja, wir verballern die Ressourcen unseres Planeten.

Nein, wir werden nicht alle morgen sterben.

Nein, wir sind nicht komplett machtlos.

Zusammen können wir viel erreichen.

Und so wollen wir in 2022 einiges ändern:

1. Wir bringen weniger Teile raus

2020 und 2021 haben wir immer mehr Teile rausgebracht.

Und 2022 werden es wieder weniger sein.

„Wie soll eine Marke wachsen, wenn sie weniger macht?” hören wir euch sagen. Magie ist jedenfalls keine im Spiel.

Wir sind uns einfach darüber klar geworden, dass unser Impakt stärker ist, wenn wir weniger produzieren.

Für diejenigen, die auf Zahlen stehen, heißt das, dass wir anstatt 40, nur 20 neue Teile pro Jahr rausbringen.

Das gibt uns mehr Zeit, um die Kleidung noch besser zu machen und schon bei der ersten Vorbestellung den richtigen Nerv zu treffen. Außerdem können wir bessere Lösungen finden, um Müll zu reduzieren und euch die besten Klamotten zu besten Preise anzubieten. Und natürlich Kleidung zu machen, die noch länger gut aussieht.

Außerdem haben einige von euch es vielleicht schon bemerkt, aber seit dem letzten Jahr gibt es in Frankreich Asphalte auch für Frauen und natürlich mit derselben Philosophie.

Ist das der Rede wert? Aber Holla, die Waldfee!

Wenn ihr bedenkt, dass unser Produktionsteam nur aus 20 Leuten besteht (ihr als Impulsgeber*innen ausgeschlossen), dann ist das schon eine ordentliche Leistung. Aber stellt euch vor, dass andere Marken 20 Leute bitten 500 bis 1000 Produkte im Jahr rauszubringen.

Ein Premium-Modelabel bringt normalerweise etwa 500 neue Produkte im Jahr raus. Fast Fashion die doppelte Anzahl. Bei Zara gibt’s im Jahr etwa 65.000 neue Kleidungsstücke. Da bleibt einem der Mund offen. (Quelle English)

Wenn man sich also überlegt, dass wir nur 20 Artikel für Männer und 20 für Frauen rausbringen, ist das ordentlich. Ordentlich wenig.

Aber wir glauben, dass das der Weg nach vorne ist. Denn wie wir immer sagen, ein guter Pulli ist besser als 5 minderwertige. Und das gilt auch für alle anderen Kleidungsstüke.

2. Da wir jetzt die Umweltauswirkungen unsere Kleidung messen können, wird es Zeit, diese weiter zu reduzieren.

Seit März 2021 messen wir die Auswirkungen für jedes einzelne Teil und teilen diese Infos mit euch.

Die Idee dahinter ist nicht euch zu zeigen, wie schlau wir sind, sondern die Zahlen als Druckmittel (für uns) zu nutzen, um sie zu verbessern. Denn mit jeder Vorbestellung wollen wir diese Zahlen reduzieren, ohne dabei die Qualität zu verschlechtern.

Falls ihr hier neu seid und Asphalte noch nicht so gut kennt, dann heißt das im Klartext, dass wir versuchen Materialien zu finden, die dem Planeten weniger Schaden hinzufügen, weniger Wasser nutzen und weniger CO₂-Emissionen verursachen.

Natürlich wird das verdammt schwer und wir werden einige harte Entscheidungen treffen müssen, aber daran sind wir gewöhnt. Denn jede noch so kleine Veränderung kann großes verursachen, wenn das mit einem signifikanten Volumen passiert. Vor allem in dieser Industrie.

Transparenz bietet uns keine Möglichkeit uns nirgendwo zu verstecken.

3. Wir bleiben unserem Motto treu, dass wir allen die Möglichkeit bieten wollen besser einzukaufen

Ja klar, wir arbeiten seit dem ersten Tag daran, Qualitätskleidung für euch zu machen. Deswegen fragen wir zuerst euch, was ihr wollt, wählen dann nur das Beste vom Besten aus, also Stoffe und Materialien und produzieren anschließend alles in Europa.

Unsere Umfragen erlauben uns direkt mit euch zusammenzuarbeiten, um sicherzugehen, dass jedes Kleidungsstück euren Ansprüchen entspricht. Und jetzt wollen wir euren Input bezüglich des Wachstums von Asphalte.

2021 haben wir einige von euch in unser Büro eingeladen, um Teil einer Fokusgruppe zu sein. 30 Stück davon haben im Laufe des Jahres unter Einhaltung von Sicherheitsregeln stattgefunden und es hat unsere Sicht auf die Dinge radikal verändert.

Und auch wenn dieser offene Umgang mit euch immer schon Teil der Asphalte DNA war, wollen wir euch noch mehr Macht geben. Also setzt euch auf den Thron und haltet das Zepter.

2022 werden wir noch mehr Fokusgruppen haben, mehr Umfragen starten und noch mehr Input bei euch anfragen, um Entscheidungen zu treffen.

Zusammenfassend:

2020 war gut*

2021 war gut*

2022 wird besser

*Außer Covid natürlich

Bleibt am Ball,

euer Asphalte-Team